Evangelische Kirche St. NICOLAI

 

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 1417

 

Gründung der Vikarie St. Nicolai durch den Adeligen Johann v. Stein

und durch das Domkapitel Würzburg in bestätigter Person von Pfarrer Schikbold aus Prosselsheim.

Mit großer Wahrscheinlichkeit bestand am Ort schon ein Kirchengebäude samt Friedhof.

 

 

 1512

 

Gelangen die Rechte und Güter der Kirche (bisheriger Besitz "Unserer lieben Frau von Würzburg")

durch Tausch in den Besitz des Bischofs Lorenz von Würzburg.

 

 

 1528

 

Sorgfältige Aufsicht und Beschirmung der Pfarrei durch ehrwürdigen durchleuchten Markgrafen Georg des Frommen von Ansbach.

 

 

Der Taufstein in der Kirche St. Nicolai erzählt eine merkwürdige Geschichte  (DETAILS)

 

 1589

 

Die evangelisch gewordene Gemeinde überträgt dem Markgrafen Georg Friedrich von Ansbach und dessen Nachfolgern Kirche samt Pfarrhaus und Schule zu Lehen

 .

  1617 Stiftet Markgraf Georg Ernst von Ansbach der Kirche eine große Glocke.
  1628

Wird nach Entladung der Glaubensgegensätze durch den 30-jährigen Krieg in Neuses am Berg der Pfarrer Georg Ludwig Codomann vertrieben.

 

1784

 

Enden 130-jährige gerichtliche Auseinandersetzungen über simultane Nutzung der Kirche und der Besitztümer mit einem Vergleich durch

das Reichskammergericht zu Wetzlar. Es sprach Kirche, Pfarrhaus, samt Schule, Turm, Glocken, Uhr und allen Gotteshausgütern den

Evangelischen zu

 

 

 

1785

 

Wird der Altar weiter in das Kirchenschiff hinausgerückt. Dadurch erhält die neue Orgel darüber Platz im Chorraum. Sie war ehedem auf der kleinen Empore untergebracht.

 

 

1805

 

Kircheninstandsetzung und Bau der Kanzel mit den 4 Evangelisten am Kanzelfuß und dem Guten Hirten auf dem Kanzeldeckel. Auch außen erfährt die Kirche anderes Aussehen durch Bau der großen Steintreppe mit Kirchentor.

 

 

 

1911

 

Größere Reparaturen am Pfarrhaus. In diesem Jahr werden drei neue Glocken im Turm installiert. 2 Glocken werden kaum 3 Jahre später im

1. Weltkrieg beschlagnahmt und abgenommen.

 

 

1922

 

Entsteht das heutige Geläut mit 4 Stahlglocken und die nötige Erweiterung des eichenhölzernen Glockenstuhles. In die große Glocke (Vaterunser-Glocke) werden die 13 Namen der Gefallenen und Vermissten des 1. Weltkrieges eingegossen.

 

 

 

1960 / 1961

 

Die Dettelbacher evangelischen Gemeindeglieder gehörten bisher zu Mainstockheim. Nachdem in Dettelbach die Zahl der evangelischen Christen nach dem Krieg stark zugenommen hat, werden diese der Kirchengemeinde Neuses am Berg angeschlossen.

 

2003 Außenrenovierung der Kirche samt Turmdach. Trockenlegung der westlichen und nördlichen Kirchenmauer.
  2006 / 2007 Innenrenovierung Kirchenraum
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