Katholische Kirche St. NIKOLAUS

 

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 1784 bis 1790

 

Erbaut nach den Plänen von Adam Salentin Fischer, Major und Hofarchitekt zu Würzburg.

Klassische fränkische Landkirche des 18. Jahrhunderts, wie sie von Balthasar Neumann verbreitet wurde. Westlich gerichtet; eingezogener, dreiseitig geschlossener Chor, Sakristei an der Stirnseite des Chores; Langhaus zu drei Fensterachsen, flach gedeckt, ebenso wie der Chor; Turm in der

Mitte der geschwungenen Ostfassade.

 

 

 1890

 

Restaurierung der Kirche

 

 

 1970

 

Erneuerung der Kirchenfenster, des Fußbodens sowie der Läutanlage

 

 

 1974 bis 1975

 

Außenrenovierung

 .

 

 

1977 bis1978

 

Innenrestaurierung, Ziel war es dabei, den Raumeindruck des späten 18. Jahrhunderts zu erhalten; in ursprünglichen Farbtönen gestrichen, Abnahme des gelbgrünen Überzugs von Altären und Kanzel, neue Kirchenbänke und Einrichtung der Sakristei, neue Brettbaluster für die

Brüstung der Empore

 

 

Ausstattung:

 

 

Hochaltar

 

Ende des 18. Jahrhunderts, mit vier Säulen und Seitenfiguren: St. Petrus und St. Paulus.Der Altar wird gekrönt von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit; Altarblatt "Madonna mit dem Christuskind" aus dem Jahr 1849 von Andreas Geist, hochgeschätzter Maler der Würzburger Bühne. Daneben nahm er maßgeblich Einfluss auf das heimische Kulturleben.

 

 

 

Seitenaltäre

 

entstanden gleichzeitig mit dem Hauptaltar; statt der Altarblätter Figuren: St. Nikolaus bzw. St. Sebastian; übrige Figuren: hl. Barbara, hl. Anna, hl. Josef und Schutzengel wurden später hinzugefügt.

 

 

Kanzel

 

aus der Zeit; Unterbau mit den 4 Evangelisten.

 

 

 

Kreuzweg

 

Die Bilder wurden ebenfalls in der Bauzeit angebracht, sind aber vermutlich wesentlich älter.

 

 

Vortragskreuz

 

aus der Spätgotik

 

 

 

Glocken

 

die älteste aus dem Jahr 1790, die beiden anderen von 1954

 

 

Orgel

 

1792 von Johann Philipp Albert Seuffert, Hoforgelmacher und Instrumentenbauer zu Würzburg, erbaut. Kunsthistorisch äußerst wertvoll; In Franken sind nur noch 3 Orgeln von ihm erhalten. Freistehendes Positivwerk mit 6 Manual- und einem Pedalregister. Die Restaurierung,

bei der Innenrenovierung ausgeklammert, ist 1992 durchgeführt worden.

 

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